Altersarmut
Die Höhe der Pension ist zwar individuell – liegt aber für die meisten deutlich unter der Höhe des Einkommens im Erwerbsleben, im schlimmsten Fall um mehr als 50 Prozent, wobei Frau-en in der Regel höhere Abstriche als Männer in Kauf nehmen müssen. Das Pensionseinkommen im Ruhestand deckt die Kosten des aufgebauten Lebensstandards nicht ab.
Gerade Menschen mit hohem Einkommen sollten sich bewusst sein, dass für die Beiträge zur Alterspension eine jährliche Höchstbemessungsgrundlage von rund 75.000 Euro (Stand 2024) gilt. Das bedeutet: Für alles, was darüber verdient wird, werden keine Pensionsversiche-rungsbeiträge fällig und es hat auf den Pensionsanspruch keinen Einfluss.
Das heißt man muss die finanzielle Situation rechtzeitig analysieren, die Lücke zwischen Ist und Soll berechnen und nach passenden Investmentprodukten suchen, um jenes Kapital auf-zubauen, das bis zum Ableben finanzielle Unabhängigkeit garantiert. Mit dem Pensionsrech-ner lässt sich eine ungefähre Prognose der zu erwartenden Pensionshöhe erstellen. Mit Tools wie diesem lässt sich schnell und einfach berechnen, wie viel Kapital zur Seite gelegt werden muss, um im Alter keine Einkommenseinbußen zu verzeichnen.
Wer beispielsweise mit 20 Jahren startet und konsequent 150 Euro monatlich zur Seite legt, kann bis zum Regelpensionsalter von 65 Jahren, bei einer inflationsbereinigten Rendite von 3,5 Prozent, das beachtliche Kapital von 202.641,- Euro ansparen. Das entspricht einem mo-natlichen Zusatzbudget von 1.175 Euro bis zum 85. Lebensjahr – zusätzlich zur staatlichen Pension. Wer erst mit 40 Jahren anfängt für die Pension vorzusorgen, müsste monatlich schon 400 Euro investieren, um dasselbe Ergebnis zu erreichen.