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Als Frau investieren

Nehmen Sie Ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand. So schließen Sie die Pensionslücke und investieren souverän.

Nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand

Obwohl das Interesse an Finanzthemen stetig wächst, nutzen Frauen den Kapitalmarkt nach wie vor deutlich seltener als Männer. Oft fehlen einfach der Mut und das nötige Hintergrundwissen für den ersten Schritt. Stattdessen vertrauen viele Frauen (aber auch Männer!) noch immer auf das klassische Sparbuch. Rund 40 % des österreichischen Geldvermögens privater Haushalte liegen aktuell auf Sparkonten.

Das Problem dabei: Mit den dortigen Zinsen lassen sich langfristige finanzielle Ziele kaum erreichen. In Zeiten hoher Inflation führt dieses reine Sparen sogar dazu, dass das Geld real an Wert verliert. Wer Vermögen aufbauen möchte, muss umdenken.


Der erste Schritt: Kennen Sie Ihre Ziele?

Um einen soliden Finanzplan zu entwickeln, müssen Sie sich im ersten Schritt über Ihre eigenen Wünsche im Klaren sein. Diese Auseinandersetzung fehlt im Alltag häufig. Fragen Sie sich ganz konkret:

  • Welche größeren Anschaffungen plane ich in der nächsten Zeit?
  • Möchte ich eine Familie gründen oder steht die Ausbildung der Kinder im Fokus?
  • Wie stelle ich mir meinen sorglosen Ruhestand vor und wann ist es so weit?


Über Geld spricht man (in der Beziehung) nicht? Doch!

Eines der wichtigsten, aber oft vernachlässigten Themen ist das Geld in der Partnerschaft. Auch wenn es unromantisch klingt: Offene Gespräche über Finanzen gehören zu jeder gesunden Beziehung dazu!

  • Wie ist das Vermögen aufgeteilt?
  • Wie sind beide im Ernstfall abgesichert?
  • Und was passiert bei größeren gemeinsamen Anschaffungen im Falle einer Trennung?

Wer diese Szenarien fair und pragmatisch im Vorfeld klärt, schafft echte Sicherheit auf Augenhöhe.


Die Pensionsfalle: Warum Frauen dringend gegensteuern müssen

Frauen „bezahlen“ durch die klassische Arbeitsteilung in der Familie (wie Kinderbetreuung, Teilzeitarbeit und berufliche Unterbrechungen) oft mit Gehaltseinbußen und eingeschränkten Karrierechancen. Das wirkt sich dramatisch auf den Ruhestand aus: In Österreich erhalten Frauen im Durchschnitt rund 40 % weniger Pension als Männer.

Die Folgekosten dieser Lücke sind alarmierend: Ein Viertel der alleinlebenden Pensionistinnen in Österreich ist armutsgefährdet. Generell liegt das Pensionseinkommen meist deutlich unter dem Einkommen im Erwerbsleben, im schlimmsten Fall drohen Einbußen von mehr als 50 %.

Zudem sollten sich auch Frauen mit hohem Einkommen bewusst sein, dass für die Alterspension eine jährliche Höchstbemessungsgrundlage von rund 75.000 Euro (Stand 2024) gilt. Für alles, was darüber hinaus verdient wird, fallen keine Beiträge an und es erhöht den Pensionsanspruch nicht.

Es kommt nicht in erster Linie darauf an, wie viel Sie investieren, sondern dass Sie anfangen. Finanzielle Unabhängigkeit ist die beste Vorsorge, die eine Frau (und auch ein Mann!) treffen kann.

Früh starten lohnt sich

Die Lösung liegt in der rechtzeitigen Planung. Es gilt, die Lücke zwischen Ist und Soll zu berechnen (z. B. mithilfe eines Pensionsrechners) und das passende Investment zu finden. Die wichtigste Regel dabei lautet: Je früher Sie beginnen, desto weniger müssen Sie monatlich investieren.

Ein eindrucksvolles Beispiel:

  • Wer mit 20 Jahren startet und konsequent 150 Euro monatlich anlegt, kann bis zum Regelpensionsalter von 65 Jahren (bei einer inflationsbereinigten Rendite von 3,5 %) ein Kapital von beachtlichen 202.641 Euro ansparen.
  • Wer erst mit 40 Jahren anfängt, müsste monatlich bereits 400 Euro investieren, um exakt dasselbe Ergebnis zu erreichen.


Auch an den Ernstfall denken: Die Ablebensversicherung

Neben dem eigenen Vermögensaufbau ist die Absicherung der Familie ein zentraler Punkt. Eine Ablebensversicherung (Risikolebensversicherung) sorgt dafür, dass im Todesfall eine feste Summe an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird.

Besonders für Familien mit stark unterschiedlichem Einkommen oder laufenden finanziellen Verpflichtungen (wie einem Immobilienkredit) ist diese Versicherung enorm wichtig. Sie federt das Risiko eines plötzlichen Einkommensverlusts ab, sichert den Lebensstandard und schützt die Hinterbliebenen vor einer Schuldenlast.

Häufige Fragen

Das Sparbuch ist ein sicherer Ort für Ihren Notgroschen, bringt aber kaum Rendite. Da die Zinsen meist unter der Inflationsrate liegen, verliert Ihr Geld dort über die Jahre an Kaufkraft. Um echte finanzielle Ziele zu erreichen und der drohenden Pensionslücke entgegenzuwirken, sind ertragreichere Anlagen (wie Fonds, ETFs oder Aktien) entscheidend.

Absolut! Wichtig ist nicht in erster Linie, wie viel Sie veranlagen, sondern wie und ab wann. Durch den Zinseszinseffekt können auch kleine monatliche Beträge über die Jahre zu einem beachtlichen Vermögen heranwachsen.

Wiener Finanzdienstleister wissen, dass die Lebensrealität von Frauen oft Besonderheiten mit sich bringt. Sei es durch Kinderbetreuung, die Mehrfachbelastung durch die Familie, Teilzeitarbeit oder die Situation als Alleinerziehende. Ein Wiener Finanzdienstleister holt Sie exakt an Ihrem aktuellen Lebenspunkt ab, analysiert Ihre spezifische Situation und entwickelt mit Ihnen eine passgenaue Strategie für Ihre finanzielle Unabhängigkeit.

Ehrliche Beratung für Ihre finanzielle Zukunft.

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Datum: 01.06.2026 // Autor: Redaktion WKW